Die Hochstaudenflur

Am Ostufer des Seerosenteiches bildet eine strukturierte Uferbepflanzung mit relativ niedrigen und kompakten Stauden direkt am Ufer die Grenze zum Wasser. Kulissenartig schließen sich relativ schnell hohe Stauden wie Telekia speciosa, aber auch hohe Aster ericoides und ähnliche Formen, immer wieder kontrapunktiert von Gräsern an. Ein etwa 3 bis 4 Meter breites Saumbeet neigt sich mit immer niedrigeren Stauden zu einer kleineren Rasenfläche hin. Diesen Gartenteil erreicht man entweder über den Teichgarten und eine kleine stegartige Brücke oder über einen Rasenweg vom Schwimmteich aus. Ganzjährig blüht hier, im Frühjahr mit Narzissen und anderen Frühblühern beginnend, über verschiedene ungefüllte, wildnishafte Paeonien, später Taglilien und Lilien bis zum abschließenden Höhepunkt der Gräserblüte ein Querschitt durch die Staudenvielfalt. Zudem ist das der Platz im Garten, der auch im Spätsommer und Herbst bis zum Abend Sonne bekommt und deshalb zu dieser Zeit bevorzugter Sitzplatz ist. Zur Zeit wird die ursprünglich als Grundstücksgrenze gedachte, dominierende Blütenhecke weiträumig geöffnet, um Zugang zum neu entstehenden Prairiegarten zu schaffen. Damit wird zwar der "Nestcharakter" dieses Gartenraumes völlig verändert, es entstehen aber neue, völlig überraschende Aspekte durch die Einbeziehung der sich an den Garten anschließenden weitläufigen Kulturlandschaft.

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