Um sich vor allzu neugierigen Blicken zu schützen, um sein behagliches Nest zu schaffen, oder sich mit Duft und Farbe durch das Jahr zu umgeben; die Gründe sind vielfältig, sein Grundstück mit einer Hecke zu umgeben. Aber meist kommt es anders, als man es geplant hat und so wurde bald eine alte Grundstücksgrenze zu einer Situation mitten im Garten. Wo vorher blickdichte Hecken wuchsen, sollte sich eine Staudenpflanzung ausdehnen. Und so wurden mit der Zeit die Hecken zu Strauchinseln, die mit ihrer Blütenfülle ergänzend oder kontrastierend zu den Stauden, den Garten zu einer organischen Einheit zusammen wachsen ließen. Da, wo der Schwimmteich etwas mehr Schutz benötigt, wurden dichte Strauchdickungen noch verstärkt, an anderer Stelle öffnet sich mittlerweile der Garten zur umgebenden Landschaft. Erhalten geblieben sind uns lieb gewordene Blütensträucher, aber auch manche Birke oder der eine oder andere Ahorn. Nicht zu vergessen eine beeindruckende Weide die langfristig eine Daseinsberechtigung erhielt. Schon im Spätherbst beginnen die ersten Blütensträucher ihre duftenden oder zart leuchtenden Blüten zu öffnen. Im März, spätestens im April dann eröffnen Winterkirsche, Forsythia und die Duftschneebälle den Reigen um mit Flieder Schneeball, vor allem aber Pfeifenstrauch ihren Höhepunkt zu finden...

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