Gartenräume

Wie schon eingangs angesprochen, und im Übersichtsplan grafisch festgesteckt, ist der Garten in klar voneinander abgegrenzte, dennoch miteinander vernetzte Gartensituationen gegliedert. Absolute Priorität hatte für uns, dass die direkte optische Verbindung zwischen Wohninnenraum und Garten durch große Terrassenfenster hergestellt war. So liegt auch der Teichgarten mit dem Hauptteich direkt vor der Terrasse und ist zudem noch durch moderate Geländemodellierung in kleinere Bereiche gegliedert. Im zeitigen Frühjahr beginnend mit Narzissen und Tulpenhorsten und einen fulminanten Abschluß in der Gräser- und Herbstasternblüte findend, zeigt auch über Winter der Garten seine Struktur durch die ausdauernden Großgräsergruppen und Staudenexsikkate.

Den Sommer über aber dominieren klar die Formen, vor allem aber Farben der Hosta das Bild des nach Norden ausgerichteten "Schattengartens". Schon relativ zeitig im Herbst vergilben allerdings die Hosta und so übernehmen Farne und abgeblühte Astilben die Szene. Die gesamte Szenerie der Nordseite strahlt Ruhe und Ausgeglichenheit aus. Aber auch hier befindet sich der Garten in stetiger Entwicklung und das, was in der Vergangenheit als Staudenanzuchtfläche genutzt wurde, verwandelt sich nach und nach, vor allem, nachdem die alten, immer kurz gehaltenen Heckensträucher entfernt wurden, in ein Staudenparadies. Phlox, Sonnenbraut, Gräser, aber auch die eine oder andere Staude die die etwas weniger sonnenexponierte Gartenräume bevorzugt, soll hier ihren Platz finden.

Im Sommergarten spielt sich eigentlich frühestmöglich beginnend und bis weit in den Herbst andauernd unser Leben im Freien ab. Tags im Schatten von Kirschbaum und Sonnenschirm und abends am Lagerfeuer wird jede regenfreie Minute genutzt. Das heist, wenn wir nicht irgendwo in der Staudenpflanzung vergraben sind...

Werden die Tage länger, liegt der Sommergarten, was im Hochsommer als wohltuend empfunden wird, schon recht früh am Nachmittag in Schatten. Dann weichen wir nach Süden an den Rand der Hochstaudenflur aus und haben Sonnenschein bis zum Abend. Der direkte Blick in die großflächigen Staudenpflanzungen des Prairiegartens und der dahinter liegenden Feldflur ist einmalig.

Zur Funktion des Schwimmteiches, der 35.000 l Wasser fasst und wegen seines ausgeklügelten Filtersystems auch ganzjährig kristallklares Wasser hat, muß nicht ausdrücklich etwas gesagt werden. Der fünf Kubikmeter fassende Kiesfilter ist zudem noch mit Iris, Blutweiderich und Gräsern als Repositionspflanzen besetzt, was neben der beabsichtigten Nährstoffzehrung dekorativ ist.

Die neuesten Gartenbereiche sind der Prairiegarten, der Gehölzrand und der Gewürz und Heilpflanzengarten, letzterer noch als Plan. Die Pflanzung der meisten Stauden erfolgte ab Mitte April 2009. Schon im ersten Jahr brannte hier ein rgelrechtes Farbfeuerwerk ab. Die Gräser, großzügig gepflanzt, werden wohl erst in den nächsten Jahren zeigen, was in ihnen steckt...

Klicken Sie einfach auf den jeweiligen Teil des Gartenplans (Teich, Schwimmteich, Hochstaudenflur usw. - immer da, wo der Mauszeiger zur Hand wird) und sie befinden sich im jeweiligen Gartenraum. Noch nicht alle Gartenräume sind zur Zeit mit Fotos hinterlegt, aber im Verlaufe der Zeit werden auch diese Seiten komplettiert.

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