Zwiebelblumen gehören in jeden Garten. Es ist einfach kein Vorfrühling denkbar ohne Schneeglöckchen, Winterlinge und Märzenbecher. Auch die hohe Zeit der Hyazynthen, Narzissen und Tulpen, die sich zum ersten Farbfeuerwerk im April verdichtet oder die nachfolgende Allium und Lilienzeit bringen besondere Akzente in den Garten. An dieser Stelle, spätestens mit der duftintensiven Hyazinthenblüte und dem sich kurz darauf eröffnenden Reigen unterschiedlich geformter und gefärbter, meist intensiven Duft verströmender Narzissen beginnt sich die Liebhaberei zur Glaubensfrage und zur Philosophie auszuwachsen. Hier gibt es militante Gegner jeglicher Zuchtformen einerseits, oder aber andererseits Leute, die extra wegen der Tulpen- und Narzissenblüte alljährlich nach Holland pilgern. Purismus in der einen wie anderen Richtung ist jedoch nach meiner Auffassung eher eine Offenbarung persönlicher Neigung möglicherweise auch Unzulänglichkeit, als eine existentielle Frage und meist mit dem Tunnelblick behaftet. Lassen wir es einfach, wie es ist. Weder Befürworter, noch Gegner von Zuchtformen werden weder jetzt noch künftig der schöpferischen Intelligenz derjenigen im Wege stehen, die sich der Zucht neuer Gartenpflanzen verschrieben haben und das ist auch gut so...

Eines sollte ich noch sagen: Zwar habe ich (fast) alle der im Foto gezeigten Arten und Sorten gepflegt, aber auch unendlich viele, vor allem Tulpen und Lilien durch meine unersättlichen Wühlmäuse verloren. Sei's drum, jeder leergefressene Horst ist "neuer" Pflanzplatz...

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